Videotheken-Kette „Redbox“ darf Downloadcodes für Filme nicht verkaufen

Die Disney Filmstudios haben im zweiten Anlauf eine einstweilige Verfügung gegen „Redbox“ erwirkt. Redbox ist eine Kette von automatisierten Videotheken, die aufgrund ihres Geschäftsmodells in großem Umfang DVDs und Blurays kauft. Vielen dieser Produkte liegen Downloadcodes bei, die es ermöglichen, den Film herunterzuladen. Der Weiterverkauf dieser Codes ist laut den Vorgaben von Disney, die auf den DVDs abgedruckt sind, untersagt.Dennoch begann Redbox vergangenen Herbst, die Codes zu verkaufen, und zwar deutlich unter den üblichen Preisen von Händlern wie Amazon oder iTunes.

Ein erstes Verfahren Disneys scheiterte daran, dass das Gericht das auf der Verpackung abgedruckte Verbot nicht für ausführlich bzw. eindeutig genug hielt. Disney besserte nach und gewann nun bei demselben Richter hinsichtlich des Films „Black Panther“ das neue Verfahren, wie u.a. Variety berichtet.

Das Gericht hielt fest:

“Because Redbox did not obtain an ownership right to any digital content when it purchased Combo Packs, Disney has adequately shown that it is likely to succeed on its claim that Redbox encouraged Redbox customers to infringe Disney’s copyrights by redeeming Codes in violation of the license terms set forth on the redemption sites”

zum Beitrag

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.