Portugal: Studie zum Erfolg von Internetsperren

webschauder.de vom 31.07.2017

„Eine neue Studie von INCOPRO untersucht die Internetsperren urheberrechtsverletzender Seiten in Portugal zwischen November 2015 und Oktober 2016. Von den 250 wichtigsten Piraterieseiten wurden 65 gesperrt. Nach der Sperrung sank deren Besuche um 56,6 %, während die gleichen Seiten weltweit ein Wachstum vom 3,9 % aufwiesen. Auf alle 250 Seiten bezogen sanken die Besuche in Portugal um 9,3 % während sie weltweit um 30,8 % stiegen.“

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Facebook übernimmt Source3: Erweiterte Strategie gegen Content-Piraterie auf Social-Media-Plattform

onlinemarketing.de vom 27.07.2017

„Das Startup Source3, das sich auf die Rechte von Content im Netz fokussiert, wurde von Facebook aufgekauft. Mit diesem Zug versucht die Plattform, Urheber von Inhalten auf Facebook gegen Content-Klau zu schützen.“

 

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Nina George: „(M)ein Brief an die Branche – und an Lufthansa und Amazon-Audible“

Die Autorin Nina George hat sich gestern auf Facebook über einen Deal zwischen Lufthansa und Amazon-Audible aufgeregt.
Hier begründet die streitbare Kämpferin für ein gerechtes Urheberrecht in einem (Liebes?)brief an die beiden Unternehmen ihren Zorn…

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Neue EuGH-Vorlage aus den Niederlanden: ist der Verkauf „gebrauchter“ eBooks legal?

Für physische Produkte wie Bücher oder CDs gilt die sog. „Erschöpfung“: einmal mit Zustimmung des Berechtigten auf dem EU-Markt in den Handel gelangt, dürfen die Werke beliebig weiterverkauft werden. Ob dies auch für immaterielle Güter wie MP3s, Software oder eBooks gilt, ist umstritten.

Für Hörbücher hatte das OLG Hamm im Jahr 2014 entschieden, dass für sie keine Erschöpfung eintritt, sie also nicht frei weiterverkauft werden dürfen (OLG Hamm, Urt. Weiterlesen

Unabhängige Verlage: „Mit dem neuen Urheberrecht entrechten Sie die Autoren“

Börsenblatt vom 29.06.2017

VG Wort, Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetz – die Mitglieder Kurt Wolff Stiftung, allesamt Independents, sehen sich von der Politik an die Wand gedrückt. Heute wenden sie sich mit zwei Forderungen nach Berlin:

Vom Bundestag fordern sie ein Nein zur geplanten Urheberrechtsreform, von der Bundesregierung ein Förderprogramm für verdiente unabhängige Verlage.  

 

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Meinungsbeitrag in der FAZ: Maas und das Urheberrecht – Lasst es lieber!

FAZ.net vom 28.06.2017

„Nickt der Bundestag die Reform des Wissenschaftsurheberrechts noch ab?
Dann schießen die Große Koalition und Justizminister Heiko Maas den nächsten Bock. Sie sollten Sommerpause machen.“

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WALDORF FROMMER: Zur örtlichen Zuständigkeit nach § 104a UrhG – eine gewerbliche Tätigkeit setzt keine Gewinnerzielungsabsicht voraus

Amtsgericht München vom 27.01.2017, Az. 142 C 23529/16

Gegenstand des Verfahrens: Illegale Nutzung urheberrechtlich geschützten Bildmaterials

Die Beklagte hatte eine Fotografie aus dem Repertoire der Klägerin über Jahre hinweg in ihren Internetauftritt eingebunden, ohne im Besitz der entsprechenden Nutzungsrechte zu sein.

Auf die Abmahnung durch die Prozessbevollmächtigten der Klägerin hin wandte die Beklagte ein, die Internetseite nicht kommerziell genutzt und nur privates oder frei zugängliches Bildmaterial verwendet zu haben, gab … Weiterlesen

ACE: Netflix & Amazon gründen Anti-Piraterie-Allianz

golem.de vom 15.06.2017

„Netflix, Amazon und andere wollen gemeinsam mit der MPAA illegales Streaming und P2P-Verbreitung verhindern.
Damit gibt der Streaminganbieter seine ehemals entspannte Haltung zu illegalem Filesharing endgültig auf.“

 

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Kommentar von Volker Rieck zu problematischen Werbeschaltungen auf unerwünschten Seiten und der Finanzierung von Piraterie

webschauder.de vom 08.06.2017

„Youtube Werbung auf Kanälen, die eindeutig ohne entsprechende Lizenz z. B. Hörbücher anbieten, ist nicht minder bizarr. Bei einem Test für diesen Artikel wurde Werbung für Sheba Katzenfutter vor dem Abspielen des nicht lizenzierten Hörbuchs von „Harry Potter und der Feuerkelch“ angezeigt.
Der Uploader des Hörbuchs bei Youtube mit dem Pseudonym „Paska Lanfar“ wird sich mit Sicherheit über den Geldfluss durch Youtube freuen. Seine Uploads haben einige Weiterlesen

EuGH bejaht unmittelbare Haftung von Filesharing-Plattformen wie „The Pirate Bay“ und stärkt damit die Rechte der Kreativen und ihrer Partner

BVMI vom 14.06.2017

Der EuGH hat heute entschieden, dass die Zugänglichmachung und die Verwaltung urheberechtsverletzender Werke über eine Filesharing-Plattform wie „The Pirate Bay“ einen Akt der öffentlichen Wiedergabe im Sinne von Art. 3 Abs. 1 der InfoSoc-RL 2001/29/EG darstellt und damit eine Haftung solcher Internetdienste grundsätzlich zu bejahen ist.

Der Betreiber solcher Dienste spielt nach Ansicht des Gerichts eine wesentliche Rolle beim Zugänglichmachen von rechtsverletzenden Inhalten. Vor diesem Hintergrund sei Weiterlesen