Verwertungsgesellschaften (GEMA, PRS for Music, STIM) schließen neuen Lizenzvertrag mit YouTube

Deutscher Musikrat vom 17.08.2018

„Die Verwertungsgesellschaften GEMA , PRS for Music (Großbritannien) und STIM (Schweden) haben über ihr Gemeinschaftsunternehmen ICE mit YouTube eine neue Lizenzvereinbarung geschlossen. Der Vertrag umfasst das Repertoire der drei Gesellschafter sowie einer Reihe von Independent-Verlagen aus über 130 Ländern weltweit. Über die so genannte ICE-Core-Licence (Kernlizenz) werden auch die neuen kostenpflichtigen  Angebote von YouTube wie YouTube Music erfasst.[…]“

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„Manipulationsmaschine“ – Komponist Matthias Hornschuh zur längst überfälligen Reform der EU-Urheberrechtsrichtlinie

hornschuh-musik.de vom 20.07.2018

„Das EU-Parlament ringt um die lange versprochene und längst überfällige Urheberrechtsrichtlinie, die den sogenannten Value Gap beenden soll. Der vom Rechtsausschuss vorgelegte, in mehrjährigen Verhandlungen der beteiligten Stakeholder erarbeitete Entwurf der Richtlinie ist am 5. Juli vom Parlament nicht akzeptiert und daher auch nicht in den sogenannten Trilog zwischen Parlament, Rat und Kommission gegeben worden. Der Entwurf soll nun im September 2018 neu beraten und auf der Weiterlesen

Volker Rieck zu Standortfragen in Sachen Piraterie: „Warum denn in die Ferne schweifen, wenn das Rechenzentrum liegt so nah“

webschauder.de vom 20.07.2018


„Immer wieder hört man in der Diskussion um die unregulierte Distribution von geschützten Inhalten im Internet ganz erstaunliche Argumente. Eines davon lautet, dass man die parasitären Geschäftsmodelle ja ohnehin nicht verhindern könne, das Ganze wäre viel zu international (Internet halt) und gegen Server in Tonga kann man ohnehin nichts ausrichten.

Domain-Endung und Rechenzentrum – zwei Paar Schuhe

Selbstverständlich stehen in Tonga keine Server, jedenfalls keine, die Inhalte Weiterlesen

BVMI-Halbjahresreport 2018: Audio-Streaming überholt die CD

Pressemitteilung des BVMI vom 18.07.2018


„Zeitenwende auf dem deutschen Tonträgermarkt: Im ersten Halbjahr 2018 hat Audio-Streaming (+35,2%) die CD überholt und ist mit 47,8 Prozent Marktanteil nun – wie bereits in anderen Märkten – größtes Umsatzsegment. Seit Ende der 1980er Jahre, also fast 30 Jahre lang, war die sogenannte Silberscheibe das dominierende Musikformat gewesen.

Inzwischen liegt sie bei einem Marktanteil von 34,4 Prozent, ihr Umsatz ist gegenüber dem ersten Halbjahr Weiterlesen

Dänemark: Stream-Ripping Seite für illegal erklärt

winfuture.de vom 10.07.2018

„Zum ersten Mal in der Geschichte des Filesharings hat ein Gericht eine Seite für illegal erklärt, die es erlaubt, ein online bereitstehendes Angebot zu konvertieren und lokal zu speichern. Convert2MP3 ist in Dänemark für unrechtmäßig erklärt worden, Internet-Provider wurden angewiesen, die Seite zu blocken […]“

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„Europaabgeordnete aktualisieren Regeln für das digitale Zeitalter“ – PM des Europäischen Parlaments

Pressemitteilung des Europäischen Parlaments vom 20.06.2018


Urheberrecht: Europaabgeordnete aktualisieren Regeln für das digitale Zeitalter
  • Faire Entlohnung für die Arbeit der Kreativwirtschaft und der Zeitungsverlage
  • Urheberrechtsbestimmungen müssen sowohl online als auch in der „physischen“ Welt durchgesetzt werden.
  • Schutz der Meinungsfreiheit an Bord genommen 
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ISP: OLG München nimmt Vodafone wegen illegalem Streaming-Angebot in die Pflicht

handelsblatt.de vom 14.06.2018

„Muss der Internet-Provider Vodafone ein komplettes Webangebot sperren, weil dort Filme illegal zum Streamen angeboten werden? Das Oberlandesgericht München (OLG) sieht den Internetkonzern in der Pflicht. Die Richter sahen in einer ersten Einschätzung am Donnerstag wenig Erfolg für die Berufung gegen eine entsprechende einstweilige Verfügung. […]“

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Niederländisches Gericht: IPTV-Händler „Flickstore“ muss seinen Dienst einstellen

Vergangenes Jahr entschied der europäische Gerichtshof in der Sache „Filmspeler“, dass der Verkauf von vorkonfigurierten Abspielgeräten, die den illegalen Zugriff auf Filme und Serien ermöglichen, gegen das Urheberrecht verstößt. Dennoch versuchen weiterhin Anbieter, in diesem Markt Geschäfte zu machen.

Zu diesen Anbietern gehörte die Leaper Beheer B.V., die unter den Namen „Flickstore“ und „Live TV Store“ Zugang zu illegalem „Internet-Fernsehen“ (=IPTV) verkaufte. Anders als im „Filmspeler“-Fall verkaufte die Leaper … Weiterlesen

BGH-Verfahren: Haftet YouTube für Urheberrechtsverletzungen seiner Nutzer?

zdf.de / heute journal online vom 09.05.2018

„Raubkopien? Illegales Hochladen von Musikvideos?
Das darf natürlich nicht sein, beteuert die Videoplattform YouTube, weist die Verantwortung dafür aber zurück. Schließlich seien die Nutzer ausdrücklich aufgerufen, Urheberrechte zu respektieren und einzuholen – und das Unternehmen selbst nur die technische Plattform.
Ob es sich die Google-Tochter damit zu einfach macht, überprüft nun der Bundesgerichtshof (BGH)…“

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KODI: Welcome to piracy 3.0 – Gastbeitrag von Volker Rieck

webschauder.de vom 27.04.2018

Volker Rieck gibt in einem Gastbeitrag auf webschauder.de einen lesenswerten Einblick in die Geschäftsmodelle der Anbieter und illegalen Content-Zulieferer von Kodi-Settop-Boxen :

„Das hätte sich Microsoft sicherlich auch nicht träumen lassen, dass sein ehemaliges Xbox Media Center (XBMC), einem Programm zum Abspielen verschiedener Dateiformate von Medien auf der Microsoft XBox, einmal zu einer echten Herausforderung für die Kreativwirtschaftsbranchen Film und TV wird.

Microsoft entließ sein XBMC Weiterlesen

Spotify: Wenn kostenlos nicht billig genug ist…

Spotify bietet Musik für jeden Geldbeutel. Der Dienst hat neben einem Abomodell auch ein kostenloses, werbefinanziertes Angebot. Doch auch dieses scheint vielen Nutzern nicht gut genug zu sein. Im Rahmen eines von Spotify für den geplanten Börsengang veröffentlichten Prospekts legte der Anbieter offen, dass ca. zwei Millionen Nutzer manipulierte Apps nutzen, um Werbung zu unterdrücken und so quasi eine kostenlose „Premiumversion“ des Dienstes zu erhalten. … Weiterlesen

Kanadisches Berufungsgericht bestätigt Entscheidung gegen TVAddons.ag

Die Software „Kodi“ ist spätestens seit der Filmspeler-Entscheidung des EuGH in aller Munde. Im „Auslieferungszustand“ handelt es sich bei Kodi um eine Software zur Verwaltung und Wiedergabe von Mediendateien auf beliebigen Endgeräten. Da Kodi „open source“ ist, also Veränderungen und Erweiterungen der Software zulässt, haben findige Entwickler sog. „Addons“ programmiert, die den Zugriff auf illegale Inhalte, insbesondere Serien und Spielfilme, ermöglichen. Die Herausgeber von Kodi selbst distanzieren sich von … Weiterlesen