Bundesgerichtshof zur Haftung von YouTube für Urheberrechtsverletzungen

Pressemitteilung des BGH vom 09.01.2018


Verhandlungstermin am 22. Februar 2018, 10.00 Uhr, in Sachen I ZR 140/15 – Haftung von YouTube für Urheberrechtsverletzungen

Sachverhalt:
Der Kläger ist Musikproduzent. Er behauptet, er habe mit der Sängerin Sarah Brightman im Jahr 1996 einen Künstlerexklusivvertrag geschlossen, der ihn zur Auswertung von Aufnahmen ihrer Darbietungen berechtige. Im November 2008 erschien das Studioalbum „A Winter Symphony“ mit von der Sängerin interpretierten Musikwerken. Zugleich begann die … Weiterlesen

Wie monetarisieren sich Piraterieseiten? – eine Analyse von Volker Rieck

webschauder.de vom 05.01.2018

Volker Rieck gibt in seinem Gastbeitrag auf webschauder.de einen Überblick über die unterschiedlichen Monetarisierungsstrategien strukturell rechtsverletzender“ Internetangebote.

„Unregulierte Distribution von Inhalten im Internet (Piraterie) ist und war nie ein Akt der Selbstlosigkeit.  Sie war stets beherrscht von Gewinnerzielungsabsichten insofern ähneln sich legale und illegale Geschäftsmodelle im Netz.

Während für seriöse Unternehmen wie Netflix, Amazon oder Sky regelmäßige Einnahmen über Abonnenten die Grundlage des Geschäftes sind, haben Weiterlesen

SatCab-Verordnung: EU-Parlament stützt Kreativindustrie

donaukurier vom 12.12.2017

„[…] Das Plenum lehnte am Dienstag mit großer Mehrheit den Vorschlag der EU-Kommission ab, nach dem eine Lizenz für die Online-Ausstrahlung von Spielfilmen oder Serien in den Mediatheken von Rundfunkanstalten künftig im Regelfall für alle 28 EU-Staaten gelten sollte. Davor hatten im vergangenen Jahr mehr als 400 europäische Vertreter der Branche – unter ihnen mehr als 80 namhafte Regisseure – in einem Appell gewarnt, weil sie erhebliche Weiterlesen

Gefälschte Zahlungsaufforderungen im Umlauf

Aktuell kursieren gefälschte Zahlungsaufforderungen in Form von Abmahnungen, die vermeintlich von deutschen Anwaltskanzleien versendet werden.

Gegenstand dieser – per E-Mail und teilweise per Post versandten – Zahlungsaufforderungen ist das angeblich erfolgte Streamen von Filmen über illegale Streaming-Plattformen.

Unter den aufgeführten Adressen existieren in vielen Fällen weder eine Kanzlei, noch funktionieren die angegebene Telefonnummer bzw. Internetadresse. Die Zahlungen sollen auf britische Kontoverbindungen erfolgen (IBAN: GB06…/GB72…).

Bei diesen E-Mails und … Weiterlesen

EU-Parlament: Ringen um SatCab-Verordnung geht in neue Runde

sueddeutsche.de vom 06.12.2017

„Es sind relativ aufregende Wochen in Brüssel. Die EU modernisiert ihr Urheberrecht, ein komplexes und heikles Thema […] Der Streit wird hochemotional ausgefochten, teilweise quer durch die Parteien. In einigen Fraktionen wurde die Abstimmung frei gegeben, darum ist der Ausgang des Votums unvorhersehbar. Grob gesagt stehen Kämpfer für ein freies Netz und Verbraucheradvokaten, die überwiegend auf der linken Seite des Spektrums zu finden wären, jenen gegenüber, die Weiterlesen

YouTube kündigt verstärktes Vorgehen gegen unangemessene Inhalte an

GoogleWatchBlog vom 05.12.2017

„Praktisch seit dem Bestehen der Plattform kämpft YouTube mit dem Problem der eigenen Offenheit. Jeder Nutzer kann jedes beliebige Video hochladen, wodurch auch enorm viel unpassendes Material auf der Plattform landet. […] Wie jetzt auf dem YouTube-Blog angekündigt wurde, wird die Zahl der Menschen, die die Inhalte kontrollieren und moderieren um 25 Prozent auf über 10.000 Personen gesteigert.“

zur Meldung

 … Weiterlesen

Rechtsausschuss des EU-Parlaments stimmt für weitgehende Beibehaltung des Territorialprinzips: Produzentenallianz begrüßt Votum

Pressemitteilungen der Produzentenallianz vom 21.11.2017

„Der EU-Rechtsausschuss hat sich in der Abstimmung über die sogenannte SatCab-Verordnung heute mit Mehrheit für eine weitgehende Erhaltung des Territorialprinzips ausgesprochen.

Alexander Thies, Vorsitzender und Christoph Palmer, Geschäftsführer der Allianz Deutscher Produzenten – Film und Fernsehen e.V. (Produzentenallianz): ‚Dies ist eine Entscheidung mit großer Tragweite für das deutsche und europäische Filmschaffen und ein Schritt in die richtige Richtung.‘

Besonders hervorzuheben ist, ‚dass Sender nach dem Weiterlesen

Streaming: Neue Studie beziffert Verluste durch Piraterie bis zum Jahr 2022 auf über 50 Milliarden US-Dollar

Press Release von Digital TV Research vom 30.10.2017 / variety.com vom 30.10.2017
 
Online-Filmpiraterie auf dem Vormarsch:
Der jüngsten Studie von Digital TV Research zufolge werden Videostreaming-Anbieter wie Netflix, Maxdome oder Amazon Video durch Piraterie bis 2022 Einnahmeverluste in Milliardenhöhe erleiden.

 
Press Release des Digital TV Research [pdf/eng]
variety.com [eng]: Piracy Set to Cost Streaming Players More Than $50 Billion, Study SaysWeiterlesen

USA: Piraterie-Klage gegen TickBox TV

hollywoodreporter.com vom 13.10.2017

Ein breites Bündnis von Hollywood-Studios sowie die Streaminganbieter Amazon und Netflix haben bei einem kalifornischen Bundesgericht Klage gegen TickBox TV eingereicht. Dem in Georgien ansässigen Anbieter von Set-Top-Boxen wird vorgeworfen, sein Produkt als Raubkopierwerkzeug zu bewerben.

 

zur Meldung [eng]

 … Weiterlesen

Bericht der MPAA: Auflistung „notorischer“ Piraterieseiten

webschauder.de vom 04.10.2017

 

„Die MPAA hat der US-Regierung eine neue detaillierte Liste „notorischer Webseiten“ vorgelegt. Sie enthält eine Vielzahl von Piratenseiten die fast alle versuchen durch Cloudflare ihre wirkliche Herkunft zu verschleiern. Dennoch benennt die MPAA auch ausdrücklich die Rechenzentren auf den die Piraterieseiten liegen[…]“

 

zur Stellungnahme der MPAA [pdf/eng]Weiterlesen

Streamripper: Prominente Unterstützung für „Schranken-Schmarotzer“

webschauder.de vom 14.09.2017

„Laut den AGBs von YouTube ist Stream-Ripping verboten.  Anstatt dies durchzusetzen, indem Stream-Rippern der Zugang zu den Inhalten gesperrt wird, unterstützt Google das Ripping sogar […]“

zum BeitragWeiterlesen

Piraterierekord? Hochrechnungen zu den illegalen Abrufen des Boxkampfes von Mayweather gegen McGregor

webschauder.de vom 04.09.2017

„Der Boxkampf zwischen Mayweather und McGregor hat wohl einen neuen Piraterierekord erzielt:

Laut Irdeto gab es 239 illegale Live-Streaming-Angebote zu dem Kampf, die weltweit schätzungsweise 2,93 Millionen Zuschauer erreichten. Dazu kamen geschätzte 445.000 Downloads. 67 der 239 Streams erfolgten über bekannte Piraterie-Streaming-Websites. Es wurden aber auch Dienste wie Facebook, YouTube, Twitter’s Periscope, Twitch (Amazon) und die Media-Player-Plattform Kodi genutzt.[…]“

zur MeldungWeiterlesen