Berliner Aufruf an die Bundesregierung zur Unterstützung einer EU-weiten Klarstellung der Verantwortung von Online-Plattformen für die Nutzung urheberrechtlich geschützter Inhalte

„Die Kreativwirtschaft ist eine der wachstumsstärksten und innovativsten Branchen in Deutschland und für Berlin von besonderer Bedeutung. Im Jahr 2014 waren bundesweit in der Kultur- und Kreativwirtschaft rund 249.000 Unternehmen tätig, die einen Umsatz in Höhe von 146 Milliarden Euro erwirtschafteten. Gerade die Region Berlin-Brandenburg hat einen bedeutenden Anteil an dieser Entwicklung. Rund 30.500 Unternehmen sind hier ansässig, erzielten in 2014 einen Rekordumsatz von 15,6 Milliarden Euro, erwirtschafteten sechs Prozent Weiterlesen

Streit zwischen Spotify und Apple eskaliert

Welt.de vom 04.07.2016

„Der Musikstreamingdienst Spotify wirft Apple Wettbewerbsverzerrung vor.
Die beiden Konzerne streiten sich derzeit heftig über die Aktualisierung der Spotify-App für Apples iOS-Geräte.
Apple hatte die jüngste Version der App nicht im hauseigenen App-Store zugelassen. Spotify sieht sich daher benachteiligt: Apple nutze seine Marktmacht aus, um Wettbewerbern im Streaming-Markt zu schaden.“

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WALDORF FROMMER: Landgericht Leipzig – Anschlussinhaber haftet in voller Höhe! Bloße Zugriffsmöglichkeit weiterer Familienmitglieder und der Verweis auf familiäre Verbundenheit genügen nicht den Anforderungen an die Rechtsprechung des BGH

Landgericht Leipzig vom 25.05.2016, Az. 05 S 627/15

Gegenstand des Verfahrens: Illegales Tauschbörsenangebot urheberrechtlich geschützter Musikaufnahmen

Das Landgericht Leipzig hat in einem Berufungsverfahren das erstinstanzliche Urteil des Amtsgerichts Leipzig aufgehoben und den Beklagten wegen des illegalen Angebotes eines Musikalbums zur Zahlung von Schadensersatz, Rechtsanwaltskosten sowie der Kosten des Rechtsstreits beider Instanzen verurteilt.

Der beklagte Anschlussinhaber hatte sich in erster Instanz damit verteidigt, dass neben ihm auch seine Ehefrau sowie die … Weiterlesen

Landgericht Köln: Schadenersatz in Höhe von EUR 2.500,00 für die illegale Verbreitung eines Musikalbums in einer Internettauschbörse – Kein Beweisverwertungsverbot bei Reseller-Konstellationen

Landgericht Köln vom 02.06.2016, AZ. 14 S 21/14

Gegenstand des Berufungsverfahrens: Illegales Tauschbörsenangebot urheberrechtlich geschützter Musikaufnahmen

In diesem Berufungsverfahren vor dem Landgericht Köln hat sich die geschädigte Rechteinhaberin gegen eine aufsehenerregende Entscheidung des Amtsgerichts Köln gewehrt.

Das Amtsgericht hatte die Ansprüche der Klägerin zwar dem Grunde nach bejaht; jedoch lediglich EUR 130,00 Schadenersatz für die illegale Verbreitung eines Musikalbums über eine Internet-Tauschbörse zugesprochen. Zudem hatte das Erstgericht den Unterlassungsstreitwert auf … Weiterlesen

Taylor Swift and other big names join the music industry’s campaign against YouTube

techcrunch vom 20.06.2016

„Musicians, including Katy Perry and Billy Joel, sent a petition earlier this year to the U.S. Copyright Office to amend the U.S. Copyright Act. Now there’s an open letter to Congress signed by stars like Paul McCartney, Taylor Swift and U2 expressing a similar sentiment.

[…] While the letter’s wording focuses on the Digital Millennium Copyright Act, the industry has one big platform in mind, namely YouTube, Weiterlesen

NDR Info: Was ist Musik heute noch wert?

NDR Info vom 13.06.2016

„Musik ist unser ständiger Begleiter. Doch dafür zahlen möchten nur wenige. Laut einer Studie des Bundesverbandes der Musikindustrie geben zwei Drittel der Deutschen keinen Cent mehr für CDs und Platten aus. Rund 20 Millionen Deutsche konsumieren inzwischen Musik ausschließlich über das Internet – laden sich Titel herunter oder streamen sie kostengünstig auf Portalen wie Spotify, AppleMusic oder Deezer. Musiker wie Farin Urlaub von den Ärzten und Weiterlesen

BVMI zur „Metall auf Metall“-Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts

BVMI vom 31.05.2016

„Wichtig ist, dass die Beteiligung der Kreativen und ihrer Partner nicht ausgehöhlt wird“

Der Bundesverband Musikindustrie (BVMI) bewertet die heutige Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts, das BGH-Urteil im Fall „Metall auf Metall“ müsse neu entschieden werden, als eine Chance für den BGH, den Fall noch einmal neu zu sortieren.

BVMI-Geschäftsführer Dr. Florian Drücke: „Das Urteil wird uns noch eine Weile beschäftigen! Gut ist, dass das BVerfG grundsätzlich klargestellt hat, … Weiterlesen

Deutscher Musikrat: Tonträgerindustrie in der EU verliert jährlich 170 Mio. EUR durch Musikpiraterie

Deutscher Musikrat vom 25.05.2016

„Einem neuen Bericht des Amts der Europäischen Union für geistiges Eigentum (EUIPO) zufolge entstand 2014 in der EU aufgrund von Musikpiraterie ein Schaden in Höhe von 170 Mio. Euro (5,2 % aller Musikverkäufe). Insgesamt belief sich der Umsatzverlust bei den physischen Formaten (z.B. CDs) auf 57 Mio. Euro und bei den digitalen Formaten auf 113 Mio. Euro. Das entsprach 2,9 % aller Musikverkäufe von physischen Formaten Weiterlesen

Dr. Florian Drücke im Interview: Umsatz der deutschen Musikindustrie wächst

meinungsbarometer.info


Umsatz der deutschen Musikindustrie wächst

„Erstmals seit 10 Jahren ist der Umsatz der deutschen Musikindustrie wieder gewachsen. Für den Geschäftsführer des Bundesverbands Musikindustrie, Dr. Florian Drücke, ein Signal, dass auch die digitalen Angebote im Markt immer besser ankommen. Steht jetzt die Musikbranche vor glänzenden Zukunftsaussichten?“

 

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Bundesgerichtshof bestätigt erhebliches Interesse der Rechteinhaber an Unterlassung von Rechtsverletzungen in Tauschbörsen – hohe Streitwerte angemessen

Der Bundesgerichtshof hat am 12.05.2016 unter Fortführung seiner letzten Entscheidungen Tauschbörse I-III vom 11.06.2015 erneut einige Streitpunkte in vergleichbaren Fallkonstellationen geklärt und somit die Position der Rechteinhaber bei Rechtsverletzungen im Internet gestärkt.

So befasste sich der Senat in gleich vier Verfahren mit der Streitwertbemessung bei der Geltendmachung von Unterlassungsansprüchen.

Die Rechteinhaber hatten von den beklagten Anschlussinhabern u.a. den Ersatz der ihnen für die außergerichtliche Geltendmachung der Unterlassungsansprüche entstandenen Rechtsanwaltskosten verlangt. … Weiterlesen

WALDORF FROMMER: LG Berlin verurteilt Beklagte in Tauschbörsenverfahren antragsgemäß – sekundäre Darlegungslast durch bloßes Nachfragen nicht erfüllt

Landgericht Berlin vom 10.03.2016, Az. 16 S 31/15

Gegenstand des Berufungsverfahrens: Illegales Tauschbörsenangebot eines urheberrechtlich geschützten Musikalbums

Die beklagte Anschlussinhaberin hatte erstinstanzlich vorgetragen, den Internetanschluss nicht allein zu nutzen. Vielmehr hätten zum Tatzeitpunkt auch der Ehemann und der Sohn die Möglichkeit gehabt, den in Rede stehenden Internetanschluss zu nutzen. Nach Erhalt der Abmahnung hätten jedoch beide Mitnutzer auf Nachfrage abgestritten, für die Rechtsverletzung verantwortlich zu sein.

Das Amtsgericht Charlottenburg (Az. … Weiterlesen

WALDORF FROMMER: Urteil des Amtsgerichts Magdeburg – bei illegalem Tauschbörsenangebot ist ein Gegenstandswert von EUR 10.000,00 und Schadenersatz von mindestens EUR 450,00 angemessen

Amtsgericht Magdeburg vom 29.03.2016, Az. 160 C 3370/15 (160)

Gegenstand des Verfahrens: Illegales Tauschbörsenangebot urheberrechtlich geschützter Musikaufnahmen

Nach Erhalt der urheberrechtlichen Abmahnung hatte der Beklagte außergerichtlich eingewandt, die streitgegenständliche Rechtsverletzung nicht begangen zu haben. Er habe „Vorkehrungsmaßnahmen technischer Art“ getroffen, um zu verhindern, dass Haushaltsangehörige an Internettauschbörsen teilnehmen können.

Da der Beklagte die geltend gemachten Ansprüche von sich wies, wurde vor dem Amtsgericht Magdeburg Klage erhoben.

Gerichtlich verteidigte sich der … Weiterlesen