EuGH-Generalanwalt: Im Gegensatz zu „Inline-Linking“ sei Framing nach EU-Recht nicht erlaubnispflichtig

Aus der EuGH-Pressemitteilung Nr.103/20:

„Nach Auffassung von Generalanwalt Szpunar bedarf die Einbettung von anderen Websites stammenden Werken in eine Webseite mittels automatischer Links (Inline Linking) der Erlaubnis des Inhabers der Rechte an diesen Werken.

Dagegen bedürfte die Einbettung mittels anklickbarer Links unter Verwendung der Framing-Technik keiner solchen Erlaubnis, von der angenommen werde, dass sie der Rechteinhaber bei der ursprünglichen Zugänglichmachung des Werks erteilt habe.

Dies würde auch dann gelten, wenn

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EuGH zur Haftung im Internet: Wann sind Hyperlinks erlaubt?

Mit der gestern verkündeten Entscheidung dürfte der EuGH die Frage, wann die Verlinkung auf urheberrechtlich geschützte Inhalte illegal ist, einen vorläufigen Höhepunkt erreicht haben.

Im Kern geht es um die Frage, ob ein Werk, das im Internet bereits grundsätzlich verfügbar ist, durch Setzen eines Hyperlinks oder im Wege des Framings in die eigene Seite eingebunden werden darf, ohne dass die vorherige Erlaubnis des Rechteinhabers eingeholt wurde.

Die Antwort des europäischen … Weiterlesen