„Löschen, wenn möglich, sperren, wenn nötig.“ – Björn Frommer in Blickpunkt:Film über die kino.to-Entscheidung des EuGH

Die aktuelle Ausgabe des Fachmagazins Blickpunkt:Film mit einem Gastbeitrag von RA Björn Frommer zu den Folgen des Grundsatzurteils des EuGH bezüglich der providerseitigen Sperrung von Internetseiten, die rechtswidrig urheberrechtlich geschützte Werke verbreiten.

Löschen statt sperren – ein deutscher Irrweg? RA Björn Frommer in Blickpunkt:Film (36/14)… Weiterlesen

ARD-Wirtschaftsmagazin Plusminus: Kostenfalle Tauschbörsen

Plusminus-Sendung vom 20.08.2014

Das ARD-Fernsehmagazin zu den Auswirkungen, Risiken und Kosten illegalen Filesharings mit Rechtsanwalt Björn Frommer.

Link zum Fernsehbeitrag in der ARD-MediathekWeiterlesen

WALDORF FROMMER: Landgericht Stuttgart bestätigt umfangreiche Nachforschungspflichten im Familienverbund

Landgericht Stuttgart vom 15.07.2014, Az. 17 O 329/14

Gegenstand des Verfahrens: Illegales Tauschbörsenangebot urheberrechtlich geschützter Filmaufnahmen

Das Landgericht Stuttgart hat sich im Rahmen einer negativen Feststellungsklage mit der „BearShare“-Entscheidung des Bundesgerichtshofs auseinandergesetzt und die Existenz umfangreicher Nachforschungspflichten für den Anschlussinhaber bestätigt.

Der Anschlussinhaber müsse im Rahmen seiner sekundären Darlegungslast insbesondere mitteilen, welche Kenntnisse er über den konkreten Schadensverlauf habe und welche Schadensursachen er ermitteln konnte.

Diese Nachforschungspflichten beziehen sich auf … Weiterlesen

WALDORF FROMMER: Amtsgericht Düsseldorf bestätigt Anspruchshöhe

Amtsgericht Düsseldorf vom 16.06.2014, Az. 57 C 1330/14

Gegenstand des Verfahrens: Illegales Tauschbörsenangebot urheberrechtlich geschützter Filmaufnahmen

Der beklagte Anschlussinhaber hatte im Nachgang einer Abmahnung eine Ratenzahlungsvereinbarung mit der Klägerin geschlossen. Nachdem die vereinbarten Zahlungen nicht eingegangen waren, wurde vor dem Amtsgericht Düsseldorf Zahlungsklage erhoben.

Im Verfahren hatte der anwaltlich vertretene Beklagte seine Zahlungsverpflichtung nunmehr wegen einer vermeintlich arglistigen Täuschung angefochten. Der Gegenstandswert, der für die Berechnung des Anwaltshonorars zu Grunde … Weiterlesen

WALDORF FROMMER: Anschlussinhaber kann sich nur durch widerspruchsfreien Vortrag entlasten

Amtsgericht München vom 06.06.2014, Az. 158 C 23944/13

Gegenstand des Verfahrens: Illegales Tauschbörsenangebot urheberrechtlich geschützter Filmaufnahmen

In diesem Verfahren hatte der Anschlussinhaber vorgetragen, er habe zum Zeitpunkt der Rechtsverletzung mit seiner gesamten Familie zu Abend gegessen. Auch sei der Computer im Haushalt des Beklagten zu dieser Zeit immer ausgeschaltet und der Internetanschluss ausreichend gegen Zugriffe von außen geschützt gewesen.

Das Gericht hat diesen Vortrag als unplausibel bewertet, da es nach … Weiterlesen

WALDORF FROMMER: Anschlussinhaber kann sich nicht pauschal auf Sicherheitslücke seines WLAN-Routers berufen

Amtsgericht München vom 05.06.2014, Az. 173 C 23995/13

Gegenstand des Verfahrens: Illegales Tauschbörsenangebot urheberrechtlich geschützter Filmaufnahmen

Der Anschlussinhaber hatte zu seiner Verteidigung vorgetragen, er selbst habe die Rechtsverletzung nicht begangen. Vielmehr könne ein Fremdzugriff aufgrund einer vermeintlichen „WPS-Sicherheitslücke“ im Router-Modell nicht ausgeschlossen werden.

Ein Zugriff durch Dritte habe nach seiner Ansicht nicht verhindert werden können, weil der WLAN-Router der Marke „Speedport W723 Typ B“ von einer Schwachstelle in der WPS-Funktion … Weiterlesen

WALDORF FROMMER: Die tatsächliche Vermutung im Lichte der „BearShare“-Entscheidung des BGH

Landgericht München I vom 04.06.2014, Az. 21 S 24312/13

Gegenstand des Verfahrens: Illegales Tauschbörsenangebot urheberrechtlich geschützter Filmaufnahmen

In dem Berufungsverfahren vor dem Landgericht München I hatte der Anschlussinhaber gerügt, das Amtsgericht München habe in seinem erstinstanzlichen Urteil (AG München, Urteil vom 02.10.2013, Az. 161 C 10828/13) die Anforderungen an die sekundäre Darlegungslast überspannt.

In der ersten Instanz trug der Beklagte vor, weder er noch seine Ehegattin oder die … Weiterlesen

BGH weist Anschlussinhabern aktive Rolle bei der Identifizierung von Urheberrechtsverletzungen zu

BVMI vom 04.06.2014

Bereits am 08.01.2014 entschied der BGH im Rahmen eines Filesharing-Falles, dass der Vater eines volljährigen Sohnes nicht für dessen Urheberrechtsverletzungen haftet, wenn er keine Hinweise dafür hat, dass der Sohn den gemeinsamen Internetanschluss für die illegale Nutzung von Tauschbörsen missbraucht. In den nun am 03.06.2014 vom BGH veröffentlichten Urteilsgründen heißt es, dass der Anschlussinhaber aktiv dabei mitwirken muss, die über seinen Internetanschluss begangenen Rechtsverletzungen aufzuklären.

Zur Pressemitteilung Weiterlesen

WALDORF FROMMER: Spekulativer Verweis auf mögliche Täterschaft des Ehemanns nicht ausreichend

Landgericht München I vom 25.04.2014, Az. 21 S 11536/13

Gegenstand des Berufungsverfahrens: Illegales Tauschbörsenangebot urheberrechtlich geschützter Filmaufnahmen

In dem Berufungsverfahren vor dem Landgericht München I hatte die Beklagte gerügt, das Amtsgericht München habe in seinem Urteil die Anforderungen an die sekundäre Darlegungslast überspannt (AG München, Urteil vom 25.04.2013, Az. 142 C 29441/12).

Das Landgericht hat die Einwände der Beklagten verworfen. Diese hatte vorgetragen, dass neben ihr auch ihr … Weiterlesen

US-Musikindustrie zieht nach und klagt gegen Dotcom

Handelsblatt vom 11.04.2014

Der Verband der Musikindustrie in den USA reicht im Namen von Warner Music, Universal Music, Sony Music Entertainment und Capitol Records Klage gegen den Internetunternehmer Kim Dotcom und seinen Online-Speicherdienst Megaupload ein.

Zum ArtikelWeiterlesen

WALDORF FROMMER: Sachverständigengutachten bestätigt Zuverlässigkeit des verwendeten Ermittlungssystems PFS

Amtsgericht München vom 10.04.2014, Az. 142 C 11807/13

Gegenstand des Verfahrens: Illegales Tauschbörsenangebot urheberrechtlich geschützter Filmaufnahmen

Der Anschlussinhaber hatte in diesem Verfahren die persönliche Tatbegehung abgestritten. Er sei mit seiner Ehefrau außer Haus und der Computer abgeschaltet gewesen. Auch Dritte hätten keinen Zugang zu seinem Haus gehabt. Der Beklagte war daher der Ansicht, dass es sich um einen Ermittlungsfehler handeln müsse.

Das eingeholte Sachverständigengutachten hinsichtlich der Ermittlungsergebnisse bestätigte jedoch die … Weiterlesen