Streamhoster „RapidVideo“ schließt Dienst nach Gerichtsverfahren

Der Betreiber des Streamhosters „RapidVideo“ hat seinen Dienst eingestellt, um weiteren juristischen Ärger zu vermeiden, wie das Newsportal „Torrentfreak“ berichtet.

Streamhoster sind Online-Dienste, die es Nutzern ermöglichen, beliebige Video-Inhalte auf ihre Server hochzuladen. Jedes Video erhält einen eigenen Link, den der Uploader anschließend verbreiten kann. Derartige Dienste werden von illegalen Streaming-Portalen wie „kinox“ oder „filmpalast“ genutzt, um urheberrechtlich geschützte Spielfilm und Serien rechtswidrig öffentlich zugänglich zu machen.

Anlass für die Abschaltung ist das gerichtliche Vorgehen verschiedener Filmhersteller gegen den Betreiber. Die Schließung erfolgt nur wenige Tage, nachdem der deutsche Betreiber des Dienstes „Share-Online“ Ziel eines strafrechtlichen Ermittlungsverfahrens wurde, das ebenfalls zur Abschaltung der Webseite führte. Auf der Domain ist heute nur noch ein Hinweis der Staatsanwaltschaft Köln zu sehen, der über die Beschlagnahme der Plattform informiert.

 

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