„Special 301 Report“: US-Regierung kritisiert europäische Länder u.a. wegen Defiziten beim Schutz geistigen Eigentums

Im diesjährigen Special 301 Report des United States Trade Representative (USTR), der sich u.a. mit der Durchsetzbarkeit von Urheberrechten in den einzelnen Nationalstaaten befasst, befindet sich neben Bulgarien, Griechenland und Rumänien auch die Schweiz auf der „Wachtlist“.

Der Report bemängelt, dass die Schweiz eine Vielzahl von Host-Providern beheimaten würde, die für die illegale Verbreitung geschützter Inhalte verantwortlich seien.

Zudem werden die mangelhaften Durchsetzungsmöglichkeiten auf Seiten der Rechteinhabern gegen Onlinepiraterie wie illegalem Filesharing angeführt.

„However, Switzerland remains on the Watch List this year due to U.S. concerns regarding specific difficulties in Switzerland’s system of online copyright protection and enforcement. Seven years have elapsed since the issuance of a decision by the Swiss Federal Supreme Court, which has been implemented to essentially deprive copyright holders in Switzerland of the means to enforce their rights against online infringers. Enforcement is a critical element of providing meaningful IP protection.“

 

Volltext: „2017 Special 301 Report” [pdf]

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