Pressemitteilung: BVMI betont Dringlichkeit der EU-Urheberrechtsreform

Pressemitteilung des BVMI vom 03.07.2018


„Am übermorgigen Donnerstag stimmt das EU-Parlament über einen Vorschlag zur Modernisierung des EU-Urheberrechts ab, der unter anderem vorsieht, dass die sogenannten User-Uploaded-Content-Plattformen künftig stärker in die Verantwortung genommen werden. Der Bundesverband Musikindustrie (BVMI) weist mit Blick auf die unmittelbar bevorstehende Abstimmung noch einmal auf die Dringlichkeit der Reformvorschläge für die Branchen der Kultur- und Kreativwirtschaft hin.

Nach derzeit geltendem Recht kann sich etwa YouTube, de facto größter Musikstreaming-Dienst der Welt, noch immer als rein technischer Dienstleister darstellen und Lizenzzahlungen umgehen, obwohl der Dienst Inhalte kuratiert, mit Werbung versieht, dadurch erhebliche Erlöse mit ihnen erzielt und insofern deutlich partizipiert. Trotzdem zahlt die Plattform an die Branche nur einen Bruchteil dessen, was durch Spotify und andere Dienste eingenommen wird, die reguläre Lizenzen erwerben. Die aktuelle Situation schadet entsprechend nicht nur den Rechteinhabern, sondern erzeugt auch eine erhebliche Marktverzerrung zwischen den User-Uploaded-Content-Plattformen wie YouTube und den Audio-Streaming-Anbietern […]“


 

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