„Musterbeispiel dafür, wie man Massenprozesse optimal abwickelt“ –
WALDORF FROMMER im großen Legal-Tech-Special der JUVE

JUVE Rechtsmarkt 03/18

Über 200 Kanzleien haben sich zu ihren Legal-Tech-Strategien und -Investitionen geäußert. Die Antworten sind eindeutig: An diesem Thema kommt in Zukunft wohl keine Kanzlei – ob Big Law oder Boutique – vorbei.

Im Rahmen eines umfassenden Blicks auf die Branche hat sich die Zeitschrift JUVE Rechtsmarkt auch mit der langjährigen Legal-Tech-Erfahrung von WALDORF FROMMER auseinandergesetzt.

Vorbild für Großkanzleien
Innovation, das zeigt der Fall Waldorf Frommer, ist dabei aber nicht unbedingt eine Frage von Größe. Die Einstellung muss stimmen: Wie offen, wie selbstsicher geht man an Technik heran? Noch vor wenigen Jahren wurde Frommer dafür belächelt, dass er auf Technik statt auf eine Armee von Hilfskräften setzte, wie es zu der Zeit noch üblich war. Heute ist seine Kanzlei ein Musterbeispiel dafür, wie man Massenprozesse optimal abwickelt.

Bei Waldorf Frommer arbeiten derzeit rund 160 Menschen – von denen nur 60 Berufsträger im klassischen Kanzleisinne sind. Dazu kommen rund 30 Mitarbeiter in Technikabteilungen, unter ihnen 10 Softwareentwickler, die das seit über einem Jahrzehnt selbstprogrammierte Innenleben der Kanzlei am Laufen halten und stetig für neue Bedürfnisse weiterentwickeln. Denn auch der Beratungsprozess läuft hier ein bisschen anders ab.

Schon früh hat man bei Waldorf Frommer das gemacht, was heute auch in Großkanzleien en vogue ist: Der Beratungsprozess wurde analysiert, in seine Einzelteile zerlegt und mit technischen Modulen ergänzt. „Heute fragt sich unser Anwalt nicht mehr, was der nächste Schritt in einem Beratungsprozess ist“, so Frommer. Das System gibt die wahrscheinlichste Lösung automatisch vor, die Akte erscheint automatisch auf dem Bildschirm – und drängt sich immer wieder auf, bis sie erledigt wird. Der Anwalt ist der Manager über verschiedene Akten. Case Management, Dokumentenkategorisierung, Litigation Management, Reisemanagement etc. – in der Kanzlei greifen solche selbst entwickelten Module ineinander und ermöglichen ein klares Prozessdesign. […]“


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