Legal Design Thin­king & der Zivilprozess der Zukunft

LTO-Gastbeitrag von Alisha Andert und Sina Dörr vom 25.11.2020

Legal Design Thin­king für mehr Zugang zum Recht

Gerichtsverfahren sind derzeit von Juristen vor allem für Juristen gemacht. Für Alisha Andert und Sina Dörr beginnt der Zivilprozess der Zukunft bei einer an den Bedürfnissen der Bürger orientierten Justiz.

Digitalisierung der Justiz muss mehr sein als die Kopie analoger Verfahren in einer digitalen Welt. Die Neuausrichtung von Gerichtsverfahren sollte den Ausbau des Zugangs zum Recht im Dienste der Bürgerinnen und Bürger in den Fokus nehmen. Der Begriff der „Bürgerzentriertheit“ ist zum Schlagwort der Stunde avanciert. Wie kann es gelingen, Gerichtsverfahren so zu transformieren, dass bei der digitalen Neuausrichtung der Justiz Bürgerinnen und Bürger im Mittelpunkt stehen?

Legal Design Thinking richtet die Gestaltung von Prozessen im rechtlichen Kontext auf Nutzerinnen und Nutzer aus. Legt man zugrunde, dass Bürgerinnen und Bürger die „Nutzenden“ des Rechts sind, könnte diesem Ansatz bei der Entwicklung neuer digitaler Lösungen in der Justiz eine Schlüsselfunktion zukommen…

 

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