Kommentar von Volker Rieck zu den Geschäftspraktiken von GoDaddy und Cloudfare nach den Vorfällen in Charlestonville (USA)

webschauder.de vom 30.08.2017

Volker Rieck widmet sich in seinem Kommentar mit dem Titel Die Welt ist ein Karussel und dreht sich schnell der Geschäftspolitik des Domainregistrars GoDaddy, Google sowie des Content Delivery Networks Cloudflare im Nachgang der Ereignisse von Charlestonville im August 2017.

„Nach den rechtsextremen Ausschreitungen in Charlestonville in Virginia, USA begannen einige Dienstleister von Internetservices (Intermediäre) plötzlich ihr Gewissen zu entdecken.
Nein, mit Neonazis will man nichts zu tun haben. So kündigte der US Registar GoDaddy der rechtsextremen Seite „Daily Stormer“, die offenbar absichtlich an die Nazizeitung „Der Stürmer“ erinnern soll, die Freundschaft und somit die Geschäftsbeziehungen. […] Der „Daily Stormer“ versuchte es bei Google, die auch einen Registrierungsdienst anbieten, blitzte dort aber auch ab. Google ist ansonsten wenig zimperlich mit den Ausrichtungen der Webseiten seiner Kunden. […] Die aktuellen Ereignisse sind jedenfalls ein guter Anlass über die Verantwortung im Netz nachzudenken. Diese betrifft zum einen die Intermediäre und deren Rolle bzw. Beteiligung an illegalen Taten als auch die gesetzlichen Regelungen und deren Durchsetzung.

 

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