„Bitte nicht einen Schritt vor und zwei zurück“ – Kommentar von Dieter Görny (Konferenz zur Zukunft des Urheberrechts)

BVMI vom 17.12.2015

“ […] Viel zu oft wird in einer oft emotional geführten Debatte vergessen, warum es das Urheberrecht überhaupt gibt – und welch egalitärer Geist ihm innewohnt, allen anderslautenden Behauptungen zum Trotz: Denn natürlich entsteht Kunst nicht durch das Urheberrecht. Aber es schützt sie und ermöglicht damit denjenigen, die Kunst erschaffen, und den Partnern, die sie sich dabei auswählen, mit diesen Werken auch Geld zu verdienen, also an Weiterlesen

Heiko Maas: „Es muss einen Ausgleich geben“

DIE ZEIT vom 29.11.2015

Der Bund reformiert das Urheberrecht. Was ändert sich für Autoren?
Ein Gespräch mit Bundesjustizminister Heiko Maas.

„Maas: Sharing-Modelle können in einzelnen Bereichen sinnvoll sein, aber sie dürfen nicht dazu führen, dass Urheber komplett ihre Rechte verlieren. Ich kann nicht jede Plattform, auf der ich etwas streamen oder downloaden kann, als Teil einer Sharing-Economy ausgeben.

Rechte zu verletzen bleibt illegal; dagegen muss man auch vorgehen können. Die Weiterlesen

WALDORF FROMMER: Ermittlung von P2P-Rechtsverletzungen ab dem 01.09.2015 durch die Digital Forensics GmbH – Kontinuität in der forensischen Ermittlung von Rechtsverletzungen in P2P-Netzwerken

Digital Forensics_logo

Seit dem 01.09.2015 wird das Peer-to-Peer Forensic System nicht mehr von der ipoque GmbH, sondern von der Digital Forensics GmbH betrieben. Sowohl das bewährte Ermittlungs-System als auch die damit seit Jahren vertrauten Experten sind nun in der Digital Forensics GmbH mit der Ermittlung von P2P-Rechtsverletzungen betraut.

 

Das System

Die Ermittlung von Rechtsverletzungen für Mandanten von WALDORF FROMMER erfolgt auch weiterhin durch das Peer-to-Peer Forensic System“ (PFS).

Das … Weiterlesen

Kritik an neuem Streaming-Dienst: Musikerin Taylor Swift bringt Apple in Honorarstreit zum Einlenken

Die us-amerikanische Sängerin Taylor Swift hat Apple zu einer Änderung der Vertragskonditionen für Musiker beim neuen Streaming-Dienst des Konzerns gebracht.

Keinen Tag nach einem offenen Brief der Künstlerin an Apple, in welchem sie die Vergütungsvereinbarungen für Künstler kritisiert hatte, ruderte Apple zurück und erklärte, dass die beteiligten Musiker auch während der kostenlosen dreimonatigen Probezeit für ihre Arbeit entlohnt werden würden. Ursprünglich wollte Apple für die Dauer der Testphase keine Zahlungen … Weiterlesen

Mentalitätswandel? Wachsendes Verständnis für die Rechte der Künstler und ihrer Geschäftspartner bei Jüngeren laut BVMI-Studie

Musikindustrie.de vom 19.06.2015

„Mehr als 80 Prozent der jüngeren Bevölkerung in Deutschland finden es heute „einfach“ oder „meistens einfach“, einen passenden legalen Musikdienst im Netz zu finden. Das hat eine aktuelle respondi-Umfrage unter mehr als eintausend 14- bis 29-Jährigen im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie (BVMI) ergeben.

Noch vor zwei Jahren, beim Start der BVMI-Initiative PLAYFAIR, hatten in den vergleichbaren Altersgruppen nur zwischen 33 und 42 Prozent der Befragten angegeben, die Weiterlesen

Bundesgerichtshof: 3.000,00 Euro Schadenersatz für illegale Verbreitung eines Musikalbums – Erschütterung der tatsächlichen Vermutung der eigenen Täterschaft ist Aufgabe des Anschlussinhabers

Der I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat sich in der mündlichen Verhandlung vom 11.06.2015 mit drei Entscheidungen des Oberlandesgerichts Köln beschäftigt, in denen die jeweiligen Anschlussinhaber zur Zahlung von Schadensersatz sowie zur Erstattung von Rechtsverfolgungskosten verurteilt wurden. Die beklagten Anschlussinhaber waren zuvor durch Unternehmen der Musikindustrie abgemahnt worden, da über ihre Internetanschlüsse urheberrechtlich geschützte Songs in Tauschbörsen öffentlich zugänglich gemacht worden waren. Gegen die Entscheidungen hatten die jeweiligen Beklagten Revision eingelegt.… Weiterlesen

Gibt es ein „Recht auf Remix“? Prof. Thomas Elbel über das kuriose Lieblingssteckenpferd einiger „Netzpolitiker“

Carta.info vom 11.03.2015

Thomas Elbel über den Aufruf der Europaparlamentarierin Julia Reda zu der vermeintlich dringlichen Remixdebatte:

Warum sich übrigens die Netzpolitik so prominent in das Remixthema verbeißt, ist mir ein Rätsel. In der Musik mag es einigermaßen virulent sein, aber in anderen Kreativsparten? Deutschland, ein Volk von urheberrechtsfrustrierten Remixern? Echt jetzt?

Wie verbreitet ist der Wunsch in der Musiker- und Netzgemeinde, sich ohne Nachfrage aus Werken von … Weiterlesen

Piraterie weiterhin ein Problem trotz legaler Streamingangebote – Dr. Florian Drücke im Interview

medienpolitik.net vom 09.04.2015

BVMI-Geschäftsführer Dr. Florian Drücke u.a. im Gespräch über die Entwicklung des Musikmarktes, der Rolle des Internets für die Musikwirtschaft und das fortbestehende Piraterieproblem:

„Das ist nicht ausgestanden. Es wurde immer gesagt: Wenn es bessere Angebote gäbe, hätten wir keine Piraterie. Diese These hat in der Absolutheit noch nie gestimmt. Wir waren und sind der festen Überzeugung, dass sich das Piraterie-Thema nicht allein über den legalen Markt löst. Weiterlesen

Deutsch-Französische Konsultationen zum Urheberrecht

FAZ.net / Newspress.fr

Bundesjustizminister Heiko Maas und die französische Ministerin für Kultur und Kommunikation, Fleur Pellerin, haben in Berlin eine gemeinsame Erklärung zum Europäischen Urheberrecht unterschrieben.

Beide Länder machen es sich zum Ziel, dass Kreative und Journalisten einen angemessenen Anteil der Einnahmen aus der Verwertung ihrer Werke garantiert werden.

 

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Illegale Angebote dominieren den Markt für Film-Streaming

Um das Ausmaß illegaler Film- und Seriengebote über Share- und Videohoster abzuschätzen, wurde auch in diesem Jahr durch Anti-Piracy-Unternehmen die Anzahl der Löschungen von Raubkopien bei Share- und Videohostern gesammelt und ausgewertet.

Das Ergebnis:

„Während die legalen Filmmärkte Umsatzrückgänge zu verzeichnen hatten, stieg die Anzahl der Downloads und Streams um etwa 7 % auf 607 Mio. Stück. Nach Meldungen der Firmen CoPeerRight Agency Deutschland, FDS File Defense Service, Fifthfreedom und Weiterlesen

Hohe Schäden durch illegale Raubkopien: Verluste durch P2P-Downloads belaufen sich laut jüngster Studie auf über 837 Mrd. US-Dollar

Laut einer aktuellen Studie der Firma Tru Optik Data Corp haben Inter­net­nutzer im Jahr 2014 Medien­inhalte und Softwareprogramme im Gegen­wert von rund 837 Milli­arden US-Dollar über Peer-to-Peer-Netzwerke herun­ter­ge­laden. Über 500 Millionen Menschen nutzten der Erhebung zufolge P2P-Netzwerke für rund 18 Milli­arden illegale Downloads.

Da sich die Angaben der Studie ausschließlich auf englischsprachige Inhalte beziehen, ist der Schaden für die Kreativ- und Softwarewirtschaft sogar noch um einiges höher anzusetzen. Sowohl das … Weiterlesen

WALDORF FROMMER: Unplausibler Sachvortrag führt zu Verurteilung des Anschlussinhabers in Filesharing-Verfahren

Amtsgericht München vom 04.12.2014, Az. 222 C 24046/13

Gegenstand des Verfahrens: Illegales Tauschbörsenangebot urheberrechtlich geschützter Filmaufnahmen

Der als Täter in Anspruch genommene Beklagte hatte eingewandt, nicht selbst für die Rechtsverletzung verantwortlich gewesen zu sein. Aber auch die übrigen Mitnutzer, seine Ehefrau und sein 15-jähriger Sohn, hatten eine Verantwortlichkeit abgestritten.

Schließlich habe sich das betreffende Filmwerk weder auf dem Computer des Sohnes noch auf dem des Beklagten befunden. Zum Verletzungszeitpunkt habe … Weiterlesen