Europäisches Urheberrecht: Die große Debatte hat begonnen

BVMI vom 19.10.2016

„Kaum etwas im politischen Umfeld hat die gesamte Branche in jüngster Zeit so entgegengefiebert wie der Vorstellung des Kommissionsentwurfs zur Harmonisierung des europäischen Urheberrechts. Dass der Termin kurzfristig um eine Woche vorgezogen wurde, hat nichts an dem aus unserer Sicht grundsätzlich positiven Ergebnis geändert.

„Wir wollen (…) Onlineplattformen dazu bringen, dass sie einen fairen Anteil ihrer Einnahmen an die Kreativschaffenden ausschütten“, der „Value Gap“ müsse geschlossen werden, … Weiterlesen

Rheinische Post: Innenministerium lehnt Gabriels neues W-Lan-Gesetz klar ab

pr-mi.com vom 20.10.2016

„Der Vorschlag von Bundeswirtschaftsminister  Sigmar Gabriel (SPD) für Nachbesserungen am bestehenden W-Lan-Gesetz  sorgt für einen Koalitionsstreit. „Eine Nachbesserung des W-Lan-Gesetzes macht das Bundesinnenministerium nicht mit“, sagte  Innenstaatssekretär Günter Krings (CDU) der in Düsseldorf  erscheinenden „Rheinischen Post““

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EU-Entwürfe zum Kulturerbe: Lob für die Richtung, Kritik an Beschränkungen

irights.info vom 13.10.2106

„Für Bibliotheken, Archive und Museen plant die EU-Kommission in ihrer Urheberrechts-Novelle zwei neue Regelungen. Die EU-Länder sollen Archivkopien erlauben und vergriffene Werke leichter nutzbar machen, etwa in digitalen Bibliotheken.“

 

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Bundesverband Musikunterricht verabschiedet Grundsatzpapier zur musikalischen Bildung an Schulen

Deutscher Musikrat vom 05.10.2016

„Für musikalische Bildung an Schulen“ – das ist der Titel eines Grundsatzpapiers, das die BMU-Mitgliederversammlung am 24.09.2016 beim Bundeskongress Musikunterricht in Koblenz einstimmig verabschiedet hat. Dieses für die künftige Arbeit des BMU wegweisende Papier wurde in einem intensiven Diskussionsprozess entwickelt und wird nun von einem breiten Konsens vieler musikpädagogischer Akteur/innen getragen. Es besteht aus fünf Teilen: Einer Präambel, drei Zustandsbeschreibungen – zur Rolle der Musik Weiterlesen

Studie über den Umfang der Werbefinanzierung von Internetpiraterie

webschauder.de vom 26.09.2016

„Eine aktuelle Studie zur Werbefinanzierung von Piraterieseiten kommt zu dem Ergebnis, dass die in Deutschland meistbesuchten Internetseiten zur illegalen Verbreitung von Medieninhalten jährlich alleine durch deutsche Nutzer über 33 Mio. Euro einnehmen.

Die mit Abstand meisten Werbeanzeigen gehen auf die Internet-Glücksspielbranche zurück (22,3 Prozent), die zumeist mit Lizenzen aus Deutschland (Schleswig-Holstein), Malta oder Gibraltar agiert. Gefolgt von den Browsergameanbietern (12,1 Prozent), teils auch aus Deutschland. Werbung seriöser Weiterlesen

Kulturstaatsministerin Grütters begrüßt Regelungsvorschläge der EU-Kommission zum Urheberrecht

Deutscher Musikrat vom 14.09.2016

Die EU-Kommission hat heute ihre Reformvorschläge zum Urheberrecht veröffentlicht. Dazu erklärt die Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters:

„Die Anpassung des EU-Urheberrechts an die Herausforderungen der digitalen Welt ist überfällig. Deshalb begrüße ich es, dass die EU-Kommission im Rahmen ihrer Strategie für den digitalen Binnenmarkt nun konkrete Regelungsvorschläge zu vielen Einzelaspekten beim Copyright unterbreitet hat.“

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Urheberrechtsdebatte: „Das Bildungsministerium stützt sich im Urheberrecht auf ein dürftiges Gutachten“

FAZ.net vom 23.08.2016

Zum dem von der Bundesregierung eingeholten Gutachten bzgl. einer Änderung des Urheberrechts für wissenschaftliche Publikationen,(sog. „Bildungs- und Wissenschaftsschranke) bemerkt ein Kommentator der FAZ unter anderem:

„Zwar heißt es in der Studie selbst, dass dadurch Innovationsanreize, also wichtige Motive, Bücher zu schreiben und zu verlegen, weitgehend zerstört würden. Die Autoren kümmert das jedoch nicht weiter.“

 

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