US-Musiker fordern Überarbeitung des „Digital Millenium Copyright Act“

Institut für Urheberrecht und Medienrecht vom 03.04.2016

„Offener Brief an US Copyright Office

Die amerikanische Musikindustrie hat sich gegen das Urheberrechtsgesetz »Digital Millenium Copyright Act« (DMCA) ausgesprochen.

Wie Onlinemedien berichten soll eine Vereinigung von insgesamt 400 Künstlern und Verbänden die US-Regierung zur Überarbeitung des DMCA aufgerufen haben. »Das Wachstum und die Förderung von Technikfirmen sollten nicht zu Lasten von Künstlern und Songwritern gehen«, heißt es in einem offenen

Weiterlesen

Neues Jahrbuch „Musikindustrie in Zahlen“ online

Der Bundesverband Musikindustrie (BVMI) hat im Rahmen der Kulturkonferenz die neue Ausgabe des jährlich erscheinenden Berichts „Musikindustrie in Zahlen“ mit allen Marktdaten des vergangenen Musikjahres veröffentlicht.

Keypoints:

UMSATZ:   Plus 4,6 Prozent: Deutscher Musikmarkt wächst 2015 deutlich

STREAMING:  Plus 106 Prozent: Streaming Subscriptions übertreffen Prognose

REPERTOIRE:  Acht der Top 10-Alben in den Offiziellen Deutschen Charts 2015 deutschprachig

Der Jahresbericht ist als e-Paper auf der Website des BVMI abrufbar.

 … Weiterlesen

„Die Würde des Menschen ist unantastbar“ – Deutscher Musikrat appelliert an Demokratie und Rechtsstaatlichkeit

Deutscher Musikrat vom 07.03.2016

Neben dem Deutschen Musikrat haben sich aktuell 142 Organisationen und Verbände der „Allianz für Weltoffenheit, Demokratie und Rechtsstaat – gegen Intoleranz, Menschenfeindlichkeit und Gewalt“ angeschlossen. Mit dem gemeinsamen Aufruf „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ setzt das gesellschaftlich breit angelegte Bündnis ein Zeichen für die Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhaltes, um Gewalt, Menschenfeindlichkeit, Hass und Intoleranz entgegenzutreten.

 

zum AufrufWeiterlesen

„Als wären Autoren und Verleger Gegner“ – Gastbeitrag zur Urheberrechtsnovelle von Andreas Rötzer

FAZ.net vom 01.03.2016

„Die Urheberrechtsnovelle soll die Autoren stärken – doch das ist ein Trugschluss. Im belletristischen Buchgeschäft schadet sie allen Beteiligten. Es droht die Entsolidarisierung von Autoren und Verlegern.“

 

zum Beitrag Weiterlesen

Die FAZ zur Open-Access-Debatte – „Digitale Verbreitung ist kein Kavaliersdelikt wie das Kopieren von Seiten.“

FAZ.net vom 05.02.2016

Open Acces-Debatte 

„Open Access macht alles kaputt – die Verlage, die Bücher, die Wissenschaft. Dahinter steckt auch ein schlimmer Denkfehler: Digitale Verbreitung ist kein Kavaliersdelikt wie das Kopieren von Seiten. Ein Gastbeitrag von Prof. Dr. Urs Heftrich .“

zum Beitrag

Weiterlesen

„Bitte nicht einen Schritt vor und zwei zurück“ – Kommentar von Dieter Görny (Konferenz zur Zukunft des Urheberrechts)

BVMI vom 17.12.2015

“ […] Viel zu oft wird in einer oft emotional geführten Debatte vergessen, warum es das Urheberrecht überhaupt gibt – und welch egalitärer Geist ihm innewohnt, allen anderslautenden Behauptungen zum Trotz: Denn natürlich entsteht Kunst nicht durch das Urheberrecht. Aber es schützt sie und ermöglicht damit denjenigen, die Kunst erschaffen, und den Partnern, die sie sich dabei auswählen, mit diesen Werken auch Geld zu verdienen, also an Weiterlesen

Heiko Maas: „Es muss einen Ausgleich geben“

DIE ZEIT vom 29.11.2015

Der Bund reformiert das Urheberrecht. Was ändert sich für Autoren?
Ein Gespräch mit Bundesjustizminister Heiko Maas.

„Maas: Sharing-Modelle können in einzelnen Bereichen sinnvoll sein, aber sie dürfen nicht dazu führen, dass Urheber komplett ihre Rechte verlieren. Ich kann nicht jede Plattform, auf der ich etwas streamen oder downloaden kann, als Teil einer Sharing-Economy ausgeben.

Rechte zu verletzen bleibt illegal; dagegen muss man auch vorgehen können. Die Weiterlesen

WALDORF FROMMER: Ermittlung von P2P-Rechtsverletzungen ab dem 01.09.2015 durch die Digital Forensics GmbH – Kontinuität in der forensischen Ermittlung von Rechtsverletzungen in P2P-Netzwerken

Digital Forensics_logo

Seit dem 01.09.2015 wird das Peer-to-Peer Forensic System nicht mehr von der ipoque GmbH, sondern von der Digital Forensics GmbH betrieben. Sowohl das bewährte Ermittlungs-System als auch die damit seit Jahren vertrauten Experten sind nun in der Digital Forensics GmbH mit der Ermittlung von P2P-Rechtsverletzungen betraut.

 

Das System

Die Ermittlung von Rechtsverletzungen für Mandanten von WALDORF FROMMER erfolgt auch weiterhin durch das Peer-to-Peer Forensic System“ (PFS).

Das … Weiterlesen

Kritik an neuem Streaming-Dienst: Musikerin Taylor Swift bringt Apple in Honorarstreit zum Einlenken

Die us-amerikanische Sängerin Taylor Swift hat Apple zu einer Änderung der Vertragskonditionen für Musiker beim neuen Streaming-Dienst des Konzerns gebracht.

Keinen Tag nach einem offenen Brief der Künstlerin an Apple, in welchem sie die Vergütungsvereinbarungen für Künstler kritisiert hatte, ruderte Apple zurück und erklärte, dass die beteiligten Musiker auch während der kostenlosen dreimonatigen Probezeit für ihre Arbeit entlohnt werden würden. Ursprünglich wollte Apple für die Dauer der Testphase keine Zahlungen … Weiterlesen

Mentalitätswandel? Wachsendes Verständnis für die Rechte der Künstler und ihrer Geschäftspartner bei Jüngeren laut BVMI-Studie

Musikindustrie.de vom 19.06.2015

„Mehr als 80 Prozent der jüngeren Bevölkerung in Deutschland finden es heute „einfach“ oder „meistens einfach“, einen passenden legalen Musikdienst im Netz zu finden. Das hat eine aktuelle respondi-Umfrage unter mehr als eintausend 14- bis 29-Jährigen im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie (BVMI) ergeben.

Noch vor zwei Jahren, beim Start der BVMI-Initiative PLAYFAIR, hatten in den vergleichbaren Altersgruppen nur zwischen 33 und 42 Prozent der Befragten angegeben, die Weiterlesen

Bundesgerichtshof: 3.000,00 Euro Schadenersatz für illegale Verbreitung eines Musikalbums – Erschütterung der tatsächlichen Vermutung der eigenen Täterschaft ist Aufgabe des Anschlussinhabers

Der I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat sich in der mündlichen Verhandlung vom 11.06.2015 mit drei Entscheidungen des Oberlandesgerichts Köln beschäftigt, in denen die jeweiligen Anschlussinhaber zur Zahlung von Schadensersatz sowie zur Erstattung von Rechtsverfolgungskosten verurteilt wurden. Die beklagten Anschlussinhaber waren zuvor durch Unternehmen der Musikindustrie abgemahnt worden, da über ihre Internetanschlüsse urheberrechtlich geschützte Songs in Tauschbörsen öffentlich zugänglich gemacht worden waren. Gegen die Entscheidungen hatten die jeweiligen Beklagten Revision eingelegt.… Weiterlesen