Dezentrale Open Source Plattform »OMI« will Zuordnung von Urheberrechten erleichtern

Institut für Urheber- und Medienrecht vom 15.06.2016

„Am 22. Juni soll in New York »The Open Music Initiative (OMI)«, eine dezentrale Open Source Plattform gegründet werden, die die Zuordnung von Urheberrechten »dramatisch vereinfachen« soll. Insbesondere Streaminganbieter sollen sich nicht mehr darauf berufen können, sie wüssten nicht, wer die Rechteinhaber seien und an wen sie die Tantiemen ausschütten sollen.“

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Taylor Swift and other big names join the music industry’s campaign against YouTube

techcrunch vom 20.06.2016

„Musicians, including Katy Perry and Billy Joel, sent a petition earlier this year to the U.S. Copyright Office to amend the U.S. Copyright Act. Now there’s an open letter to Congress signed by stars like Paul McCartney, Taylor Swift and U2 expressing a similar sentiment.

[…] While the letter’s wording focuses on the Digital Millennium Copyright Act, the industry has one big platform in mind, namely YouTube, Weiterlesen

NDR Info: Was ist Musik heute noch wert?

NDR Info vom 13.06.2016

„Musik ist unser ständiger Begleiter. Doch dafür zahlen möchten nur wenige. Laut einer Studie des Bundesverbandes der Musikindustrie geben zwei Drittel der Deutschen keinen Cent mehr für CDs und Platten aus. Rund 20 Millionen Deutsche konsumieren inzwischen Musik ausschließlich über das Internet – laden sich Titel herunter oder streamen sie kostengünstig auf Portalen wie Spotify, AppleMusic oder Deezer. Musiker wie Farin Urlaub von den Ärzten und Weiterlesen

Buchhandel: „Weniger Umsatz, mehr Selbstvertrauen“

Frankfurter Rundschau vom 07.06.2016

„Amazon, sagte Alexander Skipis am Dienstag in Frankfurt, „steht jetzt da, wo wir vor zehn Jahren standen“. Obwohl der Geschäftsführer des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels für das Jahr 2015 ein Umsatzminus von 3,4 Prozent im Sortimentsbuchhandel vermelden musste, sah er doch eine Branche, deren Selbstbewusstsein „mit Händen zu greifen“ sei.
Zwar sei der Wandel durch die Digitalisierung enorm, so Skipis, das prophezeite Desaster aber nicht eingetreten.“
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BVMI zur „Metall auf Metall“-Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts

BVMI vom 31.05.2016

„Wichtig ist, dass die Beteiligung der Kreativen und ihrer Partner nicht ausgehöhlt wird“

Der Bundesverband Musikindustrie (BVMI) bewertet die heutige Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts, das BGH-Urteil im Fall „Metall auf Metall“ müsse neu entschieden werden, als eine Chance für den BGH, den Fall noch einmal neu zu sortieren.

BVMI-Geschäftsführer Dr. Florian Drücke: „Das Urteil wird uns noch eine Weile beschäftigen! Gut ist, dass das BVerfG grundsätzlich klargestellt hat, … Weiterlesen

EU-Kommission will Online-Plattformen stärker regulieren

musikmarkt.de vom 25.05.2016

Brüssel – In einer Mitteilung machte die EU-Kommission deutlich, dass ihrer Meinung nach bei der Regulierung von Online-Plattformen noch dringender Handlungsbedarf besteht.
In der digitalen Wirtschaft nehmen diese Plattformen eine große Rolle ein, der damit einhergehenden Verantwortung würden sie jedoch häufig nicht gerecht.

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Deutscher Musikrat: Tonträgerindustrie in der EU verliert jährlich 170 Mio. EUR durch Musikpiraterie

Deutscher Musikrat vom 25.05.2016

„Einem neuen Bericht des Amts der Europäischen Union für geistiges Eigentum (EUIPO) zufolge entstand 2014 in der EU aufgrund von Musikpiraterie ein Schaden in Höhe von 170 Mio. Euro (5,2 % aller Musikverkäufe). Insgesamt belief sich der Umsatzverlust bei den physischen Formaten (z.B. CDs) auf 57 Mio. Euro und bei den digitalen Formaten auf 113 Mio. Euro. Das entsprach 2,9 % aller Musikverkäufe von physischen Formaten Weiterlesen

BVMI-Vorstandsdelegation trifft EU-Digitalkommissar Oettinger: „EU-Kommission hat die Rahmenbedingungen für die Kreativwirtschaft im Blick“

BVMI vom 24.05.2016

„BVMI-Geschäftsführer Dr. Florian Drücke: „Gerade mit Blick auf anstehende Reformen in Deutschland und Europa ist es wichtig, keine nationalen Insellösungen zu schaffen, sondern vielmehr den nationalen und den europäischen Rechts- und Wirtschaftsraum zusammen zu denken.

Aktuelle europäische Initiativen zur Vereinheitlichung des Digitalmarktes sollten deshalb politisch unterstützt werden. Das gilt beispielsweise für Klarstellungen im Rahmen der Lizenzschuldnerschaft von Plattformen, aber auch für den Umgang mit dem Thema Rechtsdurchsetzung.“Weiterlesen

Dr. Florian Drücke im Interview: Umsatz der deutschen Musikindustrie wächst

meinungsbarometer.info


Umsatz der deutschen Musikindustrie wächst

„Erstmals seit 10 Jahren ist der Umsatz der deutschen Musikindustrie wieder gewachsen. Für den Geschäftsführer des Bundesverbands Musikindustrie, Dr. Florian Drücke, ein Signal, dass auch die digitalen Angebote im Markt immer besser ankommen. Steht jetzt die Musikbranche vor glänzenden Zukunftsaussichten?“

 

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Bundesgerichtshof bestätigt erhebliches Interesse der Rechteinhaber an Unterlassung von Rechtsverletzungen in Tauschbörsen – hohe Streitwerte angemessen

Der Bundesgerichtshof hat am 12.05.2016 unter Fortführung seiner letzten Entscheidungen Tauschbörse I-III vom 11.06.2015 erneut einige Streitpunkte in vergleichbaren Fallkonstellationen geklärt und somit die Position der Rechteinhaber bei Rechtsverletzungen im Internet gestärkt.

So befasste sich der Senat in gleich vier Verfahren mit der Streitwertbemessung bei der Geltendmachung von Unterlassungsansprüchen.

Die Rechteinhaber hatten von den beklagten Anschlussinhabern u.a. den Ersatz der ihnen für die außergerichtliche Geltendmachung der Unterlassungsansprüche entstandenen Rechtsanwaltskosten verlangt. … Weiterlesen

BVMI zur Aufhebung der Störerhaftung: „Entscheidung bedeutet ein Risiko für Kreative und ihre Partner, aber auch für die Nutzer“

BVMI vom 11.05.2016

„Die von der Bundesregierung geplante Abschaffung der Störerhaftung bei öffentlichen WLAN-Netzen ist aus Sicht des Bundesverbandes Musikindustrie (BVMI) problematisch für die Musikindustrie wie für die Kreativwirtschaft insgesamt. Der BVMI setzt sich seit Jahren zusammen mit zahlreichen weiteren Verbänden anderer Kreativbranchen intensiv für klare Verantwortlichkeiten im digitalen Raum ein.

Dr. Florian Drücke, Geschäftsführer des BVMI: „Die Entscheidung kommt nicht überraschend, das allerdings ändert nichts an den Risiken, die Weiterlesen