Abgasskandal: LG Braun­schweig kündigt Abweisung tau­sender Myright-Klagen an

Legal Tribune Online vom 06.02.2020

 „Die Rechte ausländischer VW-Käufer kann das Legal-Tech-Unternehmen Myright mit seiner deutschen Inkassolizenz nicht einklagen. Diese Rechtsauffassung des LG könnte rund 8.000 Autokäufer aus der Schweiz und Slowenien viel Geld kosten.

Das Landgericht (LG) Braunschweig hat mitgeteilt, dass es beabsichtigt, eine Klage des Legal-Tech-Unternehmens Myright in Sachen Dieselgate abzuweisen. In dem Verfahren, in dem am Dienstag vor der 11. Zivilkammer mündlich verhandelt wurde, geht es um

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JUVE-Umfrage: „Kostendruck und Personalnot befeuern Legal-Operations-Trend“

Juve.de vom 31.01.2020

„Rechtsabteilungen müssen mit der Zeit gehen und ihre Abläufe ständig anpassen. Doch wer ist bereit, wirklich seine DNA zu verändern und Prozesse ganz neu zu denken? Immer mehr, wie die JUVE-Inhouse-Umfrage 2019 zeigt.

Seit der Finanzkrise haben Rechtsabteilungen stetig Personal aufgebaut, Strukturen für Auswahl und Mandatierung externer Berater geschaffen und ihren eigenen Einfluss im Unternehmen vergrößert. Gewachsen ist damit auch das Aufgabenportfolio, über die Schnittstellen zu Governance,

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WALDORF FROMMER: AG Bochum verurteilt Anschlussinhaber einer Wohngemeinschaft – Bloßer Verweis auf weitere nutzungsberechtigte Mitbewohner genügt nicht in Tauschbörsenverfahren

Amtsgericht Bochum vom 31.07.2019, Az.70 C 4/19

Gegenstand des Verfahrens: Illegales Tauschbörsenangebot urheberrechtlich geschützter Filmaufnahmen

In dem Verfahren hatte der Beklagte seine eigene Täterschaft pauschal abgestritten. Er habe in einer Wohngemeinschaft mit zwei weiteren Personen gelebt, die ebenfalls Zugang zum Internetanschluss gehabt hätten. Er habe diese zu Ihrem Internetnutzungsverhalten und der Rechtsverletzung befragt, jedoch hätte keiner der beiden die Tat eingeräumt. Der Film sei beiden bekannt, wann und wie sie … Weiterlesen

Ergebnisse der Legal-Tech-Umfrage 2020 des FFI-Verlags (u.a.) liegen vor

legal-tech.de vom 30.01.2020

Von der Großkanzlei bis hin zum Einzelanwalt – So geht Deutschlands Anwaltschaft mit Legal Tech und Digitalisierung um

Die Digitalisierung spielt eine immer größere Rolle im Kanzleialltag, angefangen beim Einzelanwalt bis hin zur Großkanzlei.

  • Doch wie sieht die Realität in deutschen Anwaltskanzleien aktuell aus?
  • Wie blicken Anwältinnen und Anwälte auf den Markt?
  • Werden neue Lösungen genutzt und die eigenen Arbeitsweisen verändert?
  • Wo sehen Anwältinnen und Anwälte
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WALDORF FROMMER: Amtsgericht Landshut – Zugestandene Tauschbörsennutzung Dritter reicht zur Erfüllung der sekundären Darlegungslast allein nicht aus

Amtsgericht Landshut vom 19.07.2019, Az. 10 C 1630/18

Gegenstand des Verfahrens: Illegales Tauschbörsenangebot urheberrechtlich geschützter Filmaufnahmen

Der beklagte Anschlussinhaber hatte sich in dem Verfahren darauf berufen, die Rechtsverletzung nicht begangen zu haben. Zum Zeitpunkt der Rechtsverletzung hätte der Beklagte jedoch fünf „Bikerfreunde“ aus Lettland zu Besuch gehabt, welche mit eigenen Endgeräten uneingeschränkten Zugriff auf den Anschluss des Beklagten gehabt hätten. Sie hätten den Internetanschluss auch täglich verwendet. Zudem hätten sie … Weiterlesen

Bundestagsfraktion der Grünen beschließt Antrag zur Änderung des anwaltlichen Berufsrechts

Legal Tribune Online vom 28.01.2020

„Initiative zum Berufsrecht – So wollen die Grünen die Anwälte wett­be­werbs­fähig halten

[…] Erfolgshonorare bei niedrigen Streitwerten zulassen, prüfen, ob Anwälte ausnahmsweise die Gerichtskosten für ihre Mandanten übernehmen dürfen, mehr Gesellschaftsformen und mehr sozietätsfähige Berufe, das wollen die Grünen für die Anwaltschaft. Und sie wollen eine regelmäßige Erhöhung der Anwaltsgebühren gesetzlich festschreiben lassen. Das geht aus einem Antrag hervor, der am Dienstag von der Bundestagsfraktion

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Europäischer Datenschutztag: EU-Kommission will DSGVO-Verstöße schärfer verfolgen

Pressemitteilung der Europäischen Kommission vom 27.01.2020

Kommission betont Bedeutung des Datenschutz in digitaler Welt

Vor dem Europäischen Datenschutztag morgen (Dienstag) hat die EU-Kommission die Bedeutung starker Datenschutzregeln unterstrichen. „Daten werden für die Wirtschaft und unser tägliches Leben immer wichtiger. Mit der Verbreitung von 5G und der zunehmenden Nutzung von Technologien im Zusammenhang mit künstlicher Intelligenz und dem ‚Internet der Dinge‘ werden persönliche Daten in Hülle und Fülle erhoben, deren

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WALDORF FROMMER: Amtsgericht Coburg verurteilt Inhaberin eines „Familienanschlusses“ antragsgemäß in Filesharingverfahren

Amtsgericht Coburg vom 23.10.2019, Az. 17 C 978/19

Gegenstand des Verfahrens: Illegales Tauschbörsenangebot urheberrechtlich geschützter Filmaufnahmen

In dem Verfahren hatte die geschädigte Rechteinhaberin Klage wegen der unlizenzierten Verbreitung eines urheberrechtlich geschützten Filmwerks vor dem Amtsgericht Coburg erhoben. Sämtliche Versuche, sich im Vorfeld gütlich zu einigen, waren erfolglos geblieben.

Die beklagte Anschlussinhaberin hatte sich im Verfahren darauf berufen, die Rechtsverletzung nicht begangen zu haben.

Es habe sich bei dem streitgegenständlichen Internetanschluss … Weiterlesen

Netflix: Disc-Sparte weiterhin profitabel

beta.blickpunktfilm.de vom 22.01.2020

„Obwohl die Postversand-Sparte von Netflix immer weiter Abonnenten verliert, bleibt sie weiterhin hochprofitabel. Aus dem aktuellen Quartalsbericht von Netflix geht einmal mehr hervor, dass der DVD-Postversand für den Streamer nach wie vor eine grundsolide Einnahmequelle darstellt. Demnach nutzten zum Ende des vierten Quartals immer noch 2,153 Mio. US-Konsumenten die Dienstleistung, sich Filme und Serien nach Hause schicken zu lassen…“ 

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WALDORF FROMMER: Filesharingurteil des AG München – Auch eine nur kurze Ermittlungsdauer der Rechtsverletzung berechtigt zum vollen Lizenzschadensersatz

Amtsgericht München vom 28.11.2019, Az. 158 C 10823/19

Gegenstand des Verfahrens: Illegales Tauschbörsenangebot urheberrechtlich geschützter Filmaufnahmen

Im vorliegenden Verfahren verteidigte sich der beklagte Anschlussinhaber u.a. damit, dass das rechtswidrige Angebot des Filmwerks lediglich über einen Zeitraum von 75 Sekunden ermittelt worden sei. Aufgrund des Umstands, dass der Beklagte zu dieser Zeit über einen „DSL 2000“-Anschluss mit einer bloß geringen Bandbreite verfügte, sei es objektiv nicht möglich gewesen, das Filmwerk vollständig … Weiterlesen

Handelsblatt: „Wie der Gesetzgeber auf digitale Rechtsberatung reagieren sollte“

handelsblatt.com vom 14.01.2020

„Nach wenigermiete.de gilt nun auch das Geschäftsmodell von Myright im Dieselskandal als zulässig. Selbst die Anwaltschaft fordert nun gesetzliche Klarstellungen. […] ‚Der Widerstand vieler Vertreter der Anwaltschaft gegen Legal Tech muss aufhören‘, sagte der Geschäftsführer der Rechtsanwaltskammer Köln, Martin W. Huff, dem Handelsblatt. ‚Eine Verteufelung bringt nichts.‘

Diese Worte lassen aufhorchen. Denn bislang waren es vor allem die regionalen Anwaltskammern, die gerichtlich gegen die Legal-Tech-Angebote vorgingen. Aus

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BGH: Anzeige des Bewertungsdurchschnitts bei yelp zulässig

Pressemitteilung des Bundesgerichtshofs vom 14.01.2020 (Nr. 007/2020)

Der Bundesgerichtshof hat mit seiner heute verkündeten Entscheidungen die Klage der Betreiberin zweier Fitnessstudios abgewiesen. Die Klägerin sah sich durch die konkrete Darstellung der Bewertungen in ihren Rechten verletzt, da yelp nach undurchsichtigen Kriterien entscheide, welche Bewertungen in dem angezeigten Bewertungsdurchschnitt berücksichtigt werden.

Hierzu entschied der BGH:

„Die Beklagte hat nicht – wie in dieser Bestimmung vorausgesetzt – unwahre Tatsachen behauptet oder verbreitet.

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