Pressemitteilung der Kanzlei WALDORF FROMMER: YouTube und Google müssen bei Urheberrechtsverletzungen auch die E-Mail-Adressen ihrer Nutzer mitteilen

Pressemitteilung der Kanzlei WALDORF FROMMER vom 06. September 2017

In einem von WALDORF FROMMER geführten Berufungsverfahren hat das Oberlandesgericht Frankfurt a.M. (Urteil vom 22.08.2017, Az. 11 U 71/16) nunmehr entschieden, dass YouTube und Google dazu verpflichtet sind, im Fall einer Urheberrechtsverletzung neben Namen und (postalischen) Anschriften auch die E-Mail-Adressen ihrer Nutzer an die betroffenen Rechteinhaber herauszugeben. Das Landgericht Frankfurt a.M. hatte die Klage in erster Instanz noch vollumfänglich abgewiesen.

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Facebook: Millionenzahlung an Musikfirmen?

derstandard.at vom 06.09.2017

„Die Musikindustrie kann sich Hoffnungen auf hunderte Millionen Dollar dank Facebook-Videos machen. Das weltgrößte Online-Netzwerk biete Plattenfirmen und Verlagen einen Deal in dieser Größenordnung an, um Urheberrechte bei der Musik in von Nutzern hochgeladenen Videoclips zu regeln […]“

 

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Youtube-MP3.org schließt nach Klage in den USA

Die von einem Deutschen betriebene Webseite YouTube-mp3.org ist der wohl größte „YouTube-Converter“ der Welt. Solche Dienste bieten ihren Nutzern die Möglichkeit, beliebige Videos von YouTube als MP3 kostenlos herunterzuladen.

In den vergangenen Jahren ist die Beliebtheit derartiger Angebot stark gestiegen, so dass YouTube-mp3.org Schätzungen zufolge über 600 Millionen Seitenaufrufe pro Monat verzeichnete und mit auf der Seite geschalteten Werbung Millionen verdiente, von denen die betroffenen Rechteinhaber keinen Cent sahen.

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WALDORF FROMMER: LG Berlin weist Berufung eines Anschlussinhabers in Tauschbörsenverfahren durch einstimmigen Beschluss zurück

Landgericht Berlin vom 18.07.2017, Az. 16 S 12/17

Gegenstand des Verfahrens: Illegales Tauschbörsenangebot urheberrechtlich geschützter Filmaufnahmen

Im genannten Verfahren legte der beklagte Anschlussinhaber beim Landgericht Berlin Berufung gegen ein Urteil des Amtsgerichts Charlottenburg ein, in welchem er wegen des illegalen Angebots eines Filmes in einer Tauschbörse vollumfänglich zur Zahlung von Schadensersatz, zum Ersatz der Abmahnkosten sowie zur Übernahme sämtlicher Verfahrenskosten verurteilt wurde.

Der Beklagte verteidigte sich im Verfahren damit, für … Weiterlesen

Kim Schmitz startet neuen Filesharing-Dienst „K.im“

Noch während das Strafverfahren gegen Kim Schmitz wegen des Sharehosters „MegaUpload“ andauert, startet der gebürtige Deutsche einen neuen Dienst, mit dem er diesmal laut eigenen Aussagen „Raubkopierer“ und die Rechteinhaber zufrieden stellen will.

Noch ist der Dienst „K.im“ nicht offiziell gestartet, doch das Grundprinzip ist bekannt: wie bei „MegaUpload“ können Nutzer beliebige Inhalte bei „K.im“ hochladen. Anders als bei „MegaUpload“ sollen die Inhalte allerdings nicht unter einem Link für jedermann … Weiterlesen

Kommentar von Volker Rieck zu den Geschäftspraktiken von GoDaddy und Cloudfare nach den Vorfällen in Charlestonville (USA)

webschauder.de vom 30.08.2017

Volker Rieck widmet sich in seinem Kommentar mit dem Titel Die Welt ist ein Karussel und dreht sich schnell der Geschäftspolitik des Domainregistrars GoDaddy, Google sowie des Content Delivery Networks Cloudflare im Nachgang der Ereignisse von Charlestonville im August 2017.

„Nach den rechtsextremen Ausschreitungen in Charlestonville in Virginia, USA begannen einige Dienstleister von Internetservices (Intermediäre) plötzlich ihr Gewissen zu entdecken.
Nein, mit Neonazis will man Weiterlesen

Der große Wahl-Check von Boersenblatt.net: Wie stehen Sie zum Urheberrecht?

boersenblatt.net vom 31.08.2017

Kostenlose Nutzungsrechte ausweiten – oder die deutsche Publikationslandschaft durch ein starkes Urheberrecht lebendig halten: Wie stehen Sie zum Urheberrecht?

Das ist die erste Frage, die boersenblatt.net fünf Parteien im Vorfeld der Bundestagswahl am 24. September gestellt hat. Bei der Antwort zum Auftakt holen die meisten etwas weiter aus. Und nicht alle werden konkret. Eines aber deutet sich schon an:
Ruhe kehrt beim Thema Urheberrecht in der nächsten
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„Ambilight“: Wie Philips Filmpiraten die Tour vermasseln will

wallstreet-online.de vom 29.08.2017

„Der niederländische Technik-Gigant Philips will dem Raubkopieren von Filmen im Kinosaal mit seiner speziellen Ambient-Lighting-Technologie („Ambilight“) nun endgültig ein Ende setzen. Nach verschiedensten Verfahren, wie Infrarot-Strahlen, Nachsichtbrillen oder Wasserzeichen, soll die erste Methode folgen, die bereits das blanke Aufnehmen verhindern soll.“

 

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Firmenportrait Netflix: Binnen zweier Jahrzehnte zum Herausforderer der TV-Industrie

t3n.de vom 25.08.2017

„Der Legende nach wurde Netflix aus dem Frust über eine hohe Gebühr für ein verlorenes Leihvideo geboren. Der kalifornische Softwareunternehmer Reed Hastings verlegte eine Kassette mit dem Film „Apollo 13“, und bei der Videothek sammelten sich Gebühren von 40 US-Dollar an, wie er später erzählte […]“

 

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WALDORF FROMMER: Amtsgericht Deggendorf verurteilt Anschlussinhaber in Filesharingverfahren wegen mangelhaften Nachforschungen – bloße Befragung potentiell Zugriffsberechtigter reicht nicht aus

Amtsgericht Deggendorf vom 27.07.2017, Az. 4 C 746/16

Gegenstand des Verfahrens: Illegales Tauschbörsenangebot urheberrechtlich geschützter Filmaufnahmen

In dem genannten Verfahren trug der Beklagte vor, neben ihm selbst hätten neun weitere Personen Zugang zu seinem Internetanschluss gehabt. Diese seien zum Zeitpunkt der Rechtsverletzung auch zuhause gewesen. Sie hätten mit eigenen Endgeräten, aber auch über einen allgemein zugänglichen PC Zugriff auf den Internetanschluss nehmen können. Auf Nachfrage hätten alle genannten Personen die … Weiterlesen

Javascript-Bibliothek – Google implementiert Machine Learning in Browser

golem.de vom 16.08.2017

„Im Gegensatz zu bisherigen Web-Lösungen für Machine Learning soll Deeplearn.js nicht nur das Inferencing beherrschen, also das Anwenden bereits trainierter Modelle auf neue Daten, sondern explizit auch das Trainieren von Modellen.
Bisherige Geschwindigkeitslimitierungen von Javascript in diesem Bereich will Google explizit durch die Einbindung der GPU überwinden.“

 

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