„Will EU copyright law lose all of its public?“ – Prof. Dr. Dirk Visser zu den Schlussanträgen des EuGH

In Kürze wird der Europäische Gerichtshof (EuGH) darüber entscheiden müssen, ob und unter welchen Bedingungen die Verlinkung auf ein illegal veröffentlichtes Werk eine Urheberrechtsverletzung darstellt.

Am 07.04.2016 hat der Generalanwalt des EuGH, Melchior Wathelet, seine Schlussanträge in der Rechtssache C 160/15 GS Media BV ./. PBI , Sanoma Media Netherlands BV und Britt Geertruida Dekke gestellt und somit seine Sicht der Dinge erläutert. Wann der EuGH in der Sache entscheiden wird, steht noch nicht fest.

In seinem Kommentar im „Leiden University Law Blog“ kommentiert Prof. Dr. Visser (Professor für Immaterialgüterrecht, Universität Leiden), warum es einen herben Rückschlag für die Durchsetzung von Urheberrechten im Internet bedeuten würde, wenn der EuGH den Anträgen des Generalanwalts folgen würde.

„If now the other important exclusive right, the right in communication to the public, does not apply to probably the most important form of communication to the public on the internet in the form of Intentional hyperlinking to an evidently illegal source which is hard to find without the hyperlink, then this right becomes almost meaningless and potentially quite useless particularly in Member States where there are no prevalent theories of secondary liability“

 

zum Beitrag von Professor Visser im Leiden University Law Blog

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